Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

 

im Osterrundbrief hatte ich noch angekündigt, dass wir an der Durchführung der Literaturtagung im September 2020 in Kooperation mit der EAS in Neppendorf festhalten. Nach einigen Überlegungen haben wir uns im Vorstand aus gegebenem Anlass für eine Verlegung der Tagung auf Herbst 2021 entschieden.  

 

Kommen Sie gut durch diese Zeit - mit Menschen, die Ihnen guttun und auf jeden Fall guter Literatur in Reichweite! Haben Sie schon von Catalin Dorian Florescu "Der Mann, der das Glück brachte" gelesen? Es wäre eines der Bücher gewesen, das im September in der Akademie besprochen und vielleicht sogar vom Autor signiert worden wäre. Eine wunderbare Geschichte vom Donaudelta bis nach New York durch das ganze 20. Jahrhundert! 

Ich grüße Sie alle ganz herzlich auch im Namen des Vorstandes! Bleiben Sie im Vertrauen und behütet! Ihre Birgit Hamrich

 

 

 

 

Hünstetten, im April 2020

 

Liebe Mitglieder des Evangelischen Freundeskreises,

 liebe Freundinnen und Freunde,

 

 in diesen in vielerlei Hinsicht besonderen Tagen erreicht Sie/Euch ein Gruß vom Evangelischen Freundeskreis, verbunden mit einem Einblick in die Jahrestagung in Bad Kissingen, sowie das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 28. Februar d.J. Es war sehr schön, einige von Ihnen, von Euch wiederzusehen. Im Nachhinein ist es uns klar geworden, dass diese Tagung wirklich kurz vor Zwölf stattgefunden hat. Und es war so gut, dass sie stattgefunden hat. Die Referenten und Referentinnen sowie die Teilnehmenden haben dazu beigetragen, dass dichte Begegnungen und anregende Diskussionen stattgefunden haben. Wenn ich daran zurückdenke, merke ich, wie anders die Welt jetzt aussieht und sich anfühlt. Vielen Dank für die Briefe und Mails, die ich nach der Tagung von einigen von Ihnen und Euch erhalten habe. Es ist so kostbar aneinander zu denken, umeinander zu wissen. Das erlebe ich jetzt mehr als sonst. Die Distanz und die Entfernung dabei aushalten, fällt auch mir nicht immer leicht.

 

Es gibt Gott sei Dank auch viel Schönes. Z.B. gibt es vier neue Mitglieder zu begrüßen: Herzlich willkommen!

 

Wir gehen auf Ostern zu. Ein Ostern, das in diesem Jahr so ganz anders werden wird. Zum ersten Mal finden in der Geschichte der Kirche weltweit keine öffentlichen Gottesdienste statt. Es ist unvorstellbar. Gudrun Wagner schrieb heute: „Die Passionszeit scheint diesmal in manchen Hinsichten über den Ostersonntag hinauszugehen. Trotzdem können wir uns an der Auferstehungshoffnung, an Aufbruch und Zuversicht festhalten.“ Ich denke, das ist es, was unseren Glauben, unser Vertrauen ausmacht: dieses „Trotzdem“. Ostern ist für mich in diesem Jahr mehr als sonst der Silberstreifen am Horizont, den ich nur erahne. Und ich versuche mir vorzustellen, wie das Leben nach diesem Ausnahmezustand weiter geht, wie es ist, wenn Veranstaltungen wieder stattfinden werden, wenn wir einander begegnen. Das große Sachsentreffen an Pfingsten im fränkischen Dinkelsbühl ist abgesagt worden. Auch das zum ersten Mal, seit es dieses für so viele Menschen wichtige Treffen gibt. Worauf kann ich mich besinnen, wenn Selbstverständlichkeiten auf einmal wegbrechen oder ersatzlos gestrichen werden? Die Erfahrungen, die wir in diesen Tagen und Wochen machen, werden uns begleiten und vermutlich auch verändern. Ich hoffe, dass sie uns bewusst machen, welche Ressourcen, Kreativität und Schätze wir in uns tragen. Ich hoffe, dass sie uns in unserem Vertrauen stärken.

 

Wir gehen auf Ostern zu. Der Karfreitag liegt davor. Das Leid und die Verzweiflung der Menschen auch in diesen Tagen ist Jesu Leid, Gottes Verzweiflung an der Welt. Das Dunkle hat nicht das letzte Wort! Es bleibt nicht, wie es ist.

 

Ich wünsche Ihnen und Euch auch im Namen von Sandra Niemann, Gudrun Wagner, Egbert Schlarb und Martin Wenzel ein kraftvolles Auferstehungsfest, den Müden Zuversicht und den Kranken Genesung!

 

Bleiben Sie behütet!

 

Ihre/Eure

 

Birgit Hamrich

 

P.S. Bis auf weiteres halten wir an der Planung und Durchführung der für Mitte September in Neppendorf angedachten Literaturtagung fest.

 

 

Ostergrüße 2020 aus Neustadt im Burzenland!

 

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Auf der Grundlage seiner evangelischen Herkunft folgt der Evangelische Freundeskreis Siebenbürgen (EFS) der Vision einer selbst bestimmten und toleranten multiethnischen und multikonfessionellen Gesellschaft in Siebenbürgen. Sein Anliegen ist es, die historisch gewachsenen Besonderheiten und Gemeinsamkeiten dieser einzigartigen Kulturregion in einem geöffneten Europa zu pflegen und fortzuentwickeln. Dabei steht er mit denen im Dialog, die die gleichen Ziele verfolgen: Gruppen, Personen und Institutionen, besonders mit der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, dem Demokratischen Forum der Deutschen in Siebenbürgen, der Evangelischen Akademie Siebenbürgen sowie den wissenschaftlichen siebenbürgischen Einrichtungen in Deutschland.

 

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